Abmahnung

Mit einer Abmahnung weist der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer auf seine vertraglichen Pflichten und eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung hin.
(Rüge-und Dokumentationsfunktion)
Die Abmahnung sollte aus Beweisgründen schriftlich erfolgen.

Es werden auch arbeitsrechtliche Konsequenzen, in der Regel eine Kündigung im Wiederholungsfalle, angedroht(Warnfunktion).

Die Abmahnung muss hinreichend bestimmt sein, d. h. es muss sich allein aus der Abmahnung ergeben, welcher konkrete Vorwurf dem Arbeitnehmer gemacht wird.
Ort, Zeit und der dem Arbeitnehmer vorgeworfene Sachverhalt müssen möglichst genau beschrieben werden.

Vorwürfe wie, der Arbeitnehmer ist unfreundlich gegenüber Kunden oder leistet schlechte Arbeit, oder ähnliche pauschale Verunglimpfungen genügen diesen Anforderungen nicht.

Ohne Abmahnung kann bei Störungen im Leistungsbereich nicht verhaltensbedingt gekündigt werden.

Bei besonders schweren Verfehlungen des Arbeitnehmers ,
denn sogenannten Störungen im Vertrauensbereich ist jedoch eine Abmahnung entbehrlich.

Beispiel:
Eine Buchhalterin oder Kassiererin entnimmt Gelder aus der Firmenkasse


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